Anika Schiller, wie stärken Corporate Influencer die Arbeitgebermarke von innen?

Shownotes

Arbeitgeberkommunikation lebt heute mehr denn je von echten Stimmen und persönlicher Glaubwürdigkeit. Damit gewinnen Corporate‑Influencer‑Programme an Bedeutung, die Mitarbeitenden eine neue kommunikative Bühne bieten. Doch wie lässt sich das in der Praxis umsetzen – und was verändert es im Inneren einer Organisation?

In dieser Folge spricht Host Marcus Merheim mit Anika Schiller, Initiatorin des #BOfluencer‑Programms der Bochum Wirtschaftsentwicklung. Sie zeigt, wie Mitarbeitende durch gezieltes Empowerment zu authentischen Markenbotschafter:innen werden, und wie daraus ein Kultur‑ und Wachstumstreiber für Arbeitgeberattraktivität entsteht.

Dabei geht es um Führung im Vertrauen, um Sichtbarkeit statt Kontrolle und um die Frage, warum moderne Wirtschaftsförderung genauso wie HR davon profitiert, wenn Kommunikation nicht mehr zentral gesteuert, sondern gemeinsam gestaltet wird.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Zeit Talent Podcast.

00:00:24: Mein Name ist Markus Mehrheim.

00:00:26: Zu Beginn dieser Folge sage ich voraus, dass euch gleich einer der Hits von Herbert Grönemeyer ins Gedächtnis kommen wird!

00:00:33: Die Stadt Bochum hat in den vergangenen Jahren einen ganz bemerkenswerten Wandel hingelegt, weg vom Image eines klassischen Industriestandorts hin zu einer Stadt die für Innovation, Vernetzung und einen frischen Blick auf Wirtschaft und Arbeit steht.

00:00:47: Ich konnte mich auch selber überzeugen davon.

00:00:49: Sichtbarkeit spielt natürlich bei diesen Themen eine immer größere Rolle und das Ganze muss ich sagen nicht als Hochglanz-Kampagne sondern getragen von Menschen, die bestenfalls diese Entwicklung von Innen herausprägen.

00:01:02: an dieser Stelle setzt das sehr, sehr schön Projekt Bofluencer an.

00:01:08: Also Hashtag-Bofluenser sozusagen aber da gehen wir bestimmt gleich noch drauf ein.

00:01:12: die Idee hinter diesem Projekt ist die dass Mitarbeitende der Bochuma Wirtschaftsentwicklung selbst zu Botschafter innen werden.

00:01:20: Sie können also ihre Perspektiven teilen, Ihre Themen, Ihre Haltung und geben damit dann Einblicke in eine Organisation die sich und das sind große Begriffe aber ich habe das Gefühl dass wird auch gehalten als moderne und aktive Wirtschaftsförderung versteht.

00:01:34: Also statt nur zu beraten begleiten sie nämlich da in Bochum Unternehmen, Vernetzenakteure also gerade natürlich auf lokaler Bühne was ein riesen großes Thema ist schaffen Begegnungen und zeigen was in Bochum möglich ist.

00:01:48: Was vielleicht auch in anderen Städten möglich ist.

00:01:50: aber vielleicht ist das einen Punkt über den wir dann nachher auch noch sprechen werden Und das ganze soll natürlich auch nach außen sichtbar werden.

00:01:57: Also ganz getreu des alten PR-Spruches Tour Gutes und Sprich darüber Dass eine Wirtschaftsförderung aber diesen Weg geht, das ist alles andere als selbstverständlich.

00:02:06: Und ich finde es zeigt auch ganz gut wie stark sich Kommunikation auch im öffentlichen Raum sozusagen und auch in dieser Nische der Kommunikationsgewandelt hat und wie wichtig aber auch echte Stimmen für die Wahrnehmungen einer ganzen Region geworden sind.

00:02:20: Gleichzeitig kommt natürlich auch total spannende Fragen auf bei sowas Wie baut man eine solche Community auf Wirtschafts- förderungs Ebene?

00:02:28: Auf?

00:02:28: wie verändert sich vielleicht dadurch auch die interne Kultur Und welchen Einfluss kann das Ganze dann auch wiederum auf den gesamten Wirtschaftsstandort haben?

00:02:37: Genau um diese Fragen zu beantworten, habe ich einen perfekten Gast heute, den ich begrüßen darf und zwar die liebe Annika Schiller.

00:02:44: Annika ist Head of Corporate Influencer bei der Wirtschaftsentwicklung Bochum Beaufluencer, das Mitarbeitende zu authentischen BotschafterInnenmacht und moderne Wirtschaftsförderung sichtbar gestaltet.

00:02:58: Sie koordiniert in ihrer Rolle eine ganze Menge.

00:03:00: aber ich muss mich so ein bisschen kurz halten hier was kann sie bestimmt gleich noch mal viel besser auch sagen die Start-up Community in Bochum und bringt ihre Erfahrungen in Employer Branding, in moderner Arbeitskultur und Communitybuilding.

00:03:12: also die Frau hat schon eine ganze menge Dinge gemacht in ihre tägliche Arbeit ein!

00:03:16: So genug der Vorrede.

00:03:18: hallo Annika schön dass du da bist.

00:03:19: Vielen Dank, dass ich hier sein darf.

00:03:21: Annika wie immer habe ich drei Satzengrenzung für dich mitgebracht zu denen ich dich bitten würde die einfach mal zu ergänzen.

00:03:28: wie immer du weißt nicht worum es geht.

00:03:29: starten wir mit der ersten.

00:03:30: das arbeiten im Auftrag der Stadt ist

00:03:34: gar nicht so verstaubt wie's vielleicht der ein oder andere denken würde.

00:03:40: sehr gut machen wir den zweiten.

00:03:42: unsere größte Herausforderung bei der Gewinnung neuer Mitarbeitender

00:03:47: Auf jeden Fall die Diskrepanz zwischen Image und Realität, würde ich sagen.

00:03:52: Das kann ich mir vorstellen.

00:03:53: da bin ich wieder mal gespannt dabei Spiele zu hören!

00:03:56: Und dann last but not least Corporate Influencing ist der Schlüssel zum Erfolg weil

00:04:03: man mit wenig finanziellen Mitteln sehr große Wirkung erzielen kann.

00:04:07: Sehr schön Ich bin total gespannt.

00:04:09: Anika, wenn du jetzt das Projekt Bo-Fluencer und ich sage mal Bo vielleicht sagen wir auch Bo, aber du wirst uns gleich eines besseren belehren.

00:04:16: Aber wenn du das Projekt jemandem erklären müsstest der oder die davon noch nie gehört hat Wie würdest du es in einem Satz beschreiben?

00:04:24: Und dann vielleicht nochmal ein bisschen länger?

00:04:26: Also erstmal wir sagen, das Biofluencer-Programm ist das Corporate Influencer Programm bei der Bochum Wirtschaftsentwicklung.

00:04:32: In dem engagierte Kolleginnen und Kollegen auf LinkedIn über unsere Unternehmenskultur und den Wirtschaftsstandort Bochums informieren und einen Einblick in den Arbeitsalltag geben.

00:04:43: Und was bedeutet das ganz konkret so im Alltag?

00:04:46: Ich verknüpfe das mal ein bisschen mit dem anderen Gedanken, den ich habe weil ich hab mich natürlich brav wieder vorbereitet.

00:04:51: ihr sprecht von moderner Wirtschaftsförderung also moderne zeitgemäße Wirtschafts Förderungen.

00:04:56: Wie bekomme ich sowas in einem solchen Projekt zum Tragen?

00:05:00: Und was bedeutet das eigentlich auch, was macht eine unmoderne Wirtschaftsförderung.

00:05:04: Also für mich bedeutet moderne Wirtschaftsörderungen dass wir nicht nur traditionell Flächen entwickeln gründerinnen und Gründer beraten Netzwerke bereitstellen Events machen wo man sich trifft sondern darüber hinaus halt wirklich aktiv so Beziehungen gestalten.

00:05:19: Das ist glaube ich so ein bisschen der Fokus wie ich es sehe und auf Augenhöhe mit den Menschen, mit den Unternehmen zusammenzuarbeiten.

00:05:26: Und nicht nur das anzubieten was vielleicht nicht nachgefragt ist sondern genau hinzugucken was interessiert die Leute und darauf dann basierend auch Angebote zu schaffen.

00:05:35: Gibt man so ein bisschen Eckdaten?

00:05:36: Wann habt ihr damit losgelegt?

00:05:38: Was war so die Motivation für das Projekt?

00:05:41: Also wir haben angefangen uns das erste Mal damit zu befassen schon Ende dreiundzwanzig und sind da schon so ein bißchen in die Vorarbeiten gegangen haben uns informiert recherchiert uns angeschaut, was es gibt auch in Bochum.

00:05:54: Uns schon ein bisschen Input geholt und haben dann viel vorbereitet und die Strukturen erstmal gelegt sozusagen.

00:06:00: Wir sind auf verschiedene Kolleginnen zugegangen, die schon aktiv auf LinkedIn waren oder sagen wir mal ansatzweise vielleicht schon mal ein paar Sachen geliked haben oder kommentiert haben.

00:06:10: Haben dann zugesehen dass das eine gute Repräsentation der gesamten Wirtschaftsförderung ist sprich dass jede Abteilung auch abgedeckt ist.

00:06:17: da bist du natürlich dann total darauf angewiesen ob die Leute Lust und Zeit haben mitzumachen.

00:06:21: Und da gab's in manchen Abteilungen mehr, in manch'n weniger.

00:06:24: Aber insgesamt sind wir dann zwei, vierundzwanzig im April... ...in die Pilotphase mit zehn Kolleginnen und Kollegen gestartet.

00:06:31: Und haben sie bis Ende Oktober durchgeführt.

00:06:35: Das war schon der erste Moment wo wir gemerkt haben, was man damit erreichen kann ist wirklich Wahnsinn!

00:06:41: Da

00:06:41: ist was, da passiert was?

00:06:42: Ja

00:06:42: absolut!

00:06:43: Also nicht nur extern in der Sichtbarkeit sondern auch intern mit den Leuten tatsächlich.

00:06:48: Das macht etwas mit einem wenn man auf einmal in die Sichtbarigkeit geht

00:06:51: Und es ist auch erstmal ein Angang.

00:06:53: Also ich meine, kann das aus einer beratenden Rolle einschätzen?

00:06:56: So werden wir auch schon unterschiedliche Influencer-Projekte gestartet.

00:06:59: Das ist für unterschiedliche Ebenen und Akteure oder Akteurinnen glaube ich erst mal auch... Ich will nicht sagen eine Überwindung aber schon umdenken!

00:07:07: Lass uns mal ganz oben anfangen weil dann kommt Annika da um die Ecke und sagt ey joh wir machen jetzt hier einen Corporate Influenza Programm und so wie hast du denn das Vertrauen der Führungsebene gewonnen?

00:07:16: Wie bist du da vorgegangen?

00:07:17: war das ja ein total wichtiger Punkt glaube ich?

00:07:19: Ja, war ein bisschen anders rum.

00:07:21: Also ich wurde angesprochen von der Personalabteilung ob ich mir vorstellen kann so etwas aufzubauen und wir haben das dann zusammen mit einem Kollegen aus der Kommunikationsabteilungen für Social Media zuständig ist gemacht.

00:07:32: So rum war das Ganze.

00:07:33: Das heißt wir haben quasi bottom-up aus den Mitarbeitern raus, das ganze aufgezogen.

00:07:37: am Anfang war auch keine einzige Führungskraft dabei und bis heute ist es so dass keine Führungskraft aktiv dabei ist wie aber natürlich jetzt immer größer werden und auch immer mehr informieren darüber berichten und vor allem motivierend dabei zu sein.

00:07:51: Aber trotzdem ist denn die Führungensebene bei euch so vertrauensvoll?

00:07:54: Dass dieser macht ihr mal ist doch egal.

00:07:57: oder also weil irgendwie müssen sie ja schon noch auf dem laufenden dazu gehalten wird

00:08:00: Absolut und wir haben ein sehr großes Glück, dass unsere beiden Geschäftsführer sehr viel Vertrauensvorschuss in unser Projekt gesteckt haben.

00:08:09: Und vor allem auch in dem Bezug mutig gewesen sind.

00:08:12: also ich finde das sind die beiden Aspekte die am wichtigsten sind wenn man so einen Corporate Influencer Programm starten möchte nämlich Vertrauen und Mut.

00:08:19: Das ist ein Schritt, den man gehen muss.

00:08:21: Man hat nicht wie in der Unternehmenskommunikation die Kontrolle zu sagen wir gehen nur das oder nur das nach draußen sondern man muss den Mitarbeitenden ein großes Stück vertrauen.

00:08:31: ich glaube aber dass das nicht nur beim Corporate Influencing großer Hebel ist ehrlich gesagt, sondern dass das in jeder Hinsicht der Gamechanger überhaupt ist warum Unternehmen erfolgreich werden?

00:08:40: Total, aber das bedingt natürlich auch ein massives Umdenken.

00:08:43: Also ich habe letztens noch mal in einem anderen Kontext so das Beispiel gebracht.

00:08:46: Ich erinnere mich noch bis vor zwei drei vier Jahren haben die Unternehmen noch die Social Media Zugänge abgeknipst in den Organisationen.

00:08:52: Vielleicht gibt es ja Organisationen, die das immer doch zu machen.

00:08:55: und ich befürchte Und jetzt gehen plötzlich Organisationen dahin und sagen hey werdet doch einfach mal unsere Stimme und präsentiert uns nach außen.

00:09:02: also da ist schon ganz schön am Mind Shift oder Mind Change hat stattgefunden.

00:09:07: Naja was ist die Alternative?

00:09:09: Markus wenn du sagst okay wir machen es nicht strukturiert dann riskierst du ja trotzdem dass die leute ist machen ohne jegliche anweisung oder unterstützungen.

00:09:17: von daher ist das eigentlich nur die logische konsequenz ist dann auch ein bisschen anzubieten also macht schon Sinn.

00:09:23: Ja verstehe ich gute gegenargumentation?

00:09:26: so jetzt holt uns mal ab das heißt ihr seid gestartet mit dem projekt und dann war er wahrscheinlich eine der ersten fragen wer denn aber Bock zu oder wie kommen wir denn jetzt an menschen ran dann sozusagen in Zukunft auch in unserem Namen kommunizieren.

00:09:39: Beschreib mal den Auswahlprozess, wie seid ihr da vorgegangen?

00:09:42: Bei der Auswahl sind wir tatsächlich erstmal auf die verschiedenen Leute, die es schon aktiv bei LinkedIn waren, zugegangen

00:09:49: bzw.,

00:09:50: die schonmal etwas geliked haben oder schonmal was kommentiert haben... und haben dann geguckt, welche Abteilungen wie viele dafür in Frage kommen würden.

00:09:59: Und sind dann gezielt auf die Leute zugegangen und haben gesagt, pass auf wir versuchen hier was.

00:10:03: das ist eine völlig neue Herangehensweise auch fürs Unternehmen.

00:10:07: Wir wollen ausprobieren hätte es so los dabei zu sein.

00:10:09: und da haben bis auf zwei Personen, die wir angesprochen haben alle gesagt lasst uns das mal versuchen.

00:10:14: Bis auf zwei sind immer noch alle dabei.

00:10:15: also auch zwei Jahre später noch

00:10:17: Wie viel Menschen sind das insgesamt?

00:10:19: Also im Verlauf jetzt auch gewesen, die geinfluenced haben?

00:10:23: Aktuell vierzehn.

00:10:24: Ja gut, aber das ist schon eine ganz schöne Zahl.

00:10:26: Naja

00:10:26: vor allem wenn du es in der Relation zu unserer Mitarbeitenden anzahlen nimmst ne?

00:10:30: Wir sind bei der Bochum Wirtschaftsentwicklung zweihundertdreißig Personen.

00:10:33: ich sage mal die großen Corporate Influencer Programme.

00:10:36: Die haben auch viele Personen.

00:10:38: die sind natürlich immer viel mehr Mitarbeiter und für den Unterschied ist das schon eine ganze Menge.

00:10:42: ja

00:10:43: Und dann sind die Menschen ausgewählt worden und dann habt ihr losgelegt.

00:10:46: und was ist dann passiert?

00:10:48: weil Versuche jetzt auch mal wieder Du siehst ich habe das schon ein paar Mal durchgespielt.

00:10:52: Dann kommt plötzlich die Befürchtung, jetzt bin ich hier Corporate Influencer.

00:10:55: Jetzt sagen die mir aus dem Projekt heraus was ich hier machen darf und was nicht oder seid ihr da viel viel unkomplizierter in Bruchum?

00:11:02: Da sind wir sehr unkompliciert!

00:11:05: Dadurch, dass es jetzt eine Bottom-up-Initiative war und wir da wirklich auch in erster Linie die Leute einfach motivieren wollten das zu machen haben wir ein Kickoff Meeting gemacht.

00:11:14: Erstmal um so Grundinformation bereitzustellen zu sagen So funktioniert die Plattform Das sind kleine Algorithmus Hex Die kann man sich zur Nutze machen.

00:11:23: Wir haben uns aber auch dazu entschieden Dass wir nicht nur um den Algorithmos zu gefallen posten.

00:11:29: Ja, es gab auch Zeiten.

00:11:30: Da habe ich morgens früh um sieben Uhr gesessen und das Posting dann schnell noch nicht vorgeplant sondern natürlich auch aktiv kommentiert und Community Management betrieben weil das ist sehr wichtig in der ersten Zeit nach dem Posting.

00:11:42: Und die Zeiten sind aber ehrlich gesagt auch vorbei Weil wir ja auch gesagt haben Es muss Spaß machen.

00:11:47: Das ist glaube ich so der wichtigste Aspekt bei dem Ganzen Wenn du intrinsisch motivierte Leute hast Die Bock haben über ihre Arbeit zu sprechen.

00:11:53: Da musst du glaube ich gar nicht so viele Regeln aufstellen.

00:11:56: Wir haben natürlich Guidelines entwickelt, wir haben natürlich upskilling Workshops gemacht zum Thema Storytelling, Fotos, Videoschnitt und solche Sachen.

00:12:04: Teilweise intern teilweise extern das ist alles passiert in der Pilotphase.

00:12:08: Wir treffen uns auch ein Weeklies wo wir uns austauschen über aktuelle Themen was im übrigen auch den positiven Nebeneffekt hat dass Du auf einer ganz anderen Ebene von den Projekten der Kolleginnen und Kollegen erfährst.

00:12:18: Ist auch nicht schlecht Und wir haben monthly Joe Fix Termine, wo wir dann strategisch weiterentwickeln.

00:12:24: Und jetzt mal Hand aufs Herz!

00:12:25: Wie viel Guidance?

00:12:26: Wie viele Betreuung braucht?

00:12:27: so ein Corporate Influencer variiert wahrscheinlich von Person zu Person?

00:12:31: Weil ich versuche mir gerade vorzustellen wieviel Vorgaben macht man versus wieviele Freiraum lässt man halt.

00:12:36: auch

00:12:37: Ich bin immer ein Freund von Freiraumen.

00:12:38: ehrlich gesagt Vorgaben kann ich überhaupt nichts mit anfangen in dem Bezug, weil es ist ein freiwilliges Projekt.

00:12:44: Das sind Kolleginnen und Kollegen die sich dazu entschieden haben das unter ihrem eigenen Namen zu machen und deswegen finde ich das ganz Grundverkehr zu sagen da gibt's vorgaben schon mal Punkt eins Punkt zwei, du musst natürlich ich sage mal ein Angebot schaffen für eine Unterstützung.

00:12:59: Und wenn ich merke okay da sind irgendwie so ein paar Dinge die wir schon ein paarmal gesprochen haben nicht umgesetzt und das schadet dem Posting was vielleicht ein gutes Posting ist.

00:13:07: dann gehe auch nochmal bilateral in die Gespräche und sag einfach lass uns doch dazu noch einmal oder guck mal erinnerst du dich nur oder wie auch immer dass man dann da nochmal erinnert weil nicht jeder Corporate Influencer kann auch jeden Tag up to date bleiben was den Algorithmus angeht.

00:13:20: das ist ja auch klar.

00:13:22: Habt ihr dann Ziele definiert oder messt ihr den Outcome in Zahlen auch?

00:13:28: Ja, natürlich machen wir das.

00:13:30: Ich glaube man könnte es tatsächlich inzwischen sogar noch ausführlicher machen weil der LinkedIn inzwischen ja auch schon die geteilten Beiträge und nochmal Kommentare und alles nochmal ein bisschen dezidierter ausgibt.

00:13:41: was wird tatsächlich seit Mitte der Pilotphase als wir wirklich ins Posten gegangen sind angefangen haben ist die Follower Anzahl die Kontakte die Impressions Interaktionen und die Anzahl der Beiträge.

00:13:52: Das ist das, was wir tracken insbesondere auch vor dem Hintergrund dass wir es einmal mit uns selbst natürlich vergleichen können im Vergleich zum Beispiel zum Vorjahr und auch zum Corporate Account weil wir wissen ja, dass die persönlichen Profile sehr viel häufiger ausgespielt werden als die Unternehmenskanäle Und das wollen wir uns natürlich zu Nutze machen!

00:14:12: Das ist ja so ein bisschen der Grund warum wir es angefangen haben aber dann auch noch mal zu sagen zusätzlich dazu Dass es halt soviel mehr ausgespielt wird haben wir auch noch sehr viel mehr Impressions, sehr vielmehr Kontakte und Follower generiert.

00:14:24: Also werden tatsächlich in der Pilotphase so fünfhundertfünfzigtausend Impressons generiert und hatten uns dann als Ziel für dieses Jahr sechshunderttausends gesetzt.

00:14:36: Ich hätte auch ein bisschen mehr genommen aber wir wollten jetzt nicht direkt durch die Decke gehen und haben es tatsächlich geschafft.

00:14:42: Dieses Jahr stand erster Zwölfter, eine Million dreihundertsiebzig tausend Impressions zu generieren.

00:14:50: Über ein Jahr oder bei den gesamten Zeitraum?

00:14:53: Über ein Ja, von Anfang fünfundzwanzig bis ersten zwölften Fünfund zwanzig genau und Einenfünfzigtausend Interaktion das ist wirklich doppelt so viel als dass was wir uns vorgenommen haben und das kann sich schon sehen lassen.

00:15:06: insgesamt haben wir sechshundert elf Beiträge geschrieben, im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig mit zwischen dreizehn und fünfzehn Personen.

00:15:14: mal kamen welche dazu dann sind andere weggefallen so in dem Bereich.

00:15:17: Und ich finde das ist eine wahnsinnige Leistung.

00:15:20: Super cool!

00:15:21: Ich find es total beeindruckend.

00:15:22: Wir haben das Go und das Vertrauen von der Geschäftsführung und unseren Führungskräften auch innerhalb der Arbeitszeit posten zu dürfen.

00:15:28: Das ist auch ein großer Faktor und gleichzeitig bin dankbar für alles was kommt um unser Ziel noch sichtbarer zu werden noch mehr zu erreichen.

00:15:38: Also lass es uns aussprechen, weil ich bin ja auch ganz gut vertratet mit den Freunden von LinkedIn.

00:15:42: So, letztens haben wir denen darüber gesprochen auch da mit starren Vorgaben vorzugehen damit dann im Worst Case die InfluencerInnen unter Druck zu setzen oder zu irritieren.

00:15:51: und dann dreht LinkedIn an irgendeiner Algorithmusschraube und das Spiel sieht wieder ganz anders aus.

00:15:56: natürlich eine schwierige Sache.

00:15:58: Erzähl doch mal so ein bisschen welche Effekte habt ihr denn in der Praxis?

00:16:01: Dann wirklich auch gespürt.

00:16:02: also sei's jetzt Reichweite Kulturell, du hast eben auch gesagt Informationsfluss ist plötzlich auch ein ganz anderer mitarbeitenden Bindung.

00:16:11: Also was ist denn aus den nackten Zahlen dann sozusagen entstanden?

00:16:14: Du hast gerade nochmal das Thema Ziele davor angesprochen.

00:16:18: da würde ich noch mal gerne drauf eingehen.

00:16:19: und zwar haben wir bei der Bochum Wirtschaftsentwicklung eine Unternehmensvision, eine Mission und strategische Ziele.

00:16:26: Und eins der strategischen Ziele ist die überregionale Sichtbarkeit zu erhöhen der Bochum Wirtschaftsentwicklung und Bochums als Wirtschaftsstandort auch.

00:16:35: Das ist das, worauf wir mit all unseren Aktivitäten einzahlen.

00:16:39: Jeder Bohrfluencer hat eine eigene Content-Strategie auf seine eigenen Themen.

00:16:43: Wir haben aber grundsätzlich immer dieses übergeordnete Ziel an dem wir uns orientieren können Und da hast du ja schon relativ viel Spielraum.

00:16:51: Also wir werden jetzt auf jeden Fall noch mal einen Workshop machen wo wir nochmal konkreter die Ziele schärfen und auch nochmal anhand der Kommunikationsstrategie für das Jahr ausrichten damit wir da auch alle eine Sprache sprechen.

00:17:03: Das ist mir sehr wichtig und das ging soweit, dass jemand der Benchmarks für den DVWE also den deutschen Verband der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften kundgetan hat, dass wir gut begründet den Anspruch erheben können die Sichtbarste Wirtschaftsförderung Deutschlands zu seiten.

00:17:18: Und ich sage mal, das ist so ne Sache ob wir jetzt die Sichtbasse sind oder eine sehr sichtbare Wirtschafts Förderung ist das trotzdem aus meiner Sicht in diesen wirklich anderthalb Jahren dies ja jetzt nur mal erst Ein wirklich krasses Achievement.

00:17:33: Und jetzt müssen wir halt gucken, dass wir zu diesem Punkt kommen.

00:17:36: wie nutzen wir das strategisch?

00:17:38: Wenn man über Sales sprechen würde zum Beispiel dann wären wir ja primär nicht in diesem Sales Funnel sondern eher so im oberen Bereich.

00:17:46: So ein bisschen AI da die ersten beiden Stufen wenn man so will.

00:17:49: Exakt!

00:17:50: Das würde ich genauso unterstreichen und eine Phase in der traditionell die Marketing-Maßnahmen am teuersten oder ineffizientesten auch sind.

00:17:57: Und das müssen wir uns jetzt wirklich sinnvoll zu Nutzen machen.

00:18:00: dass wir da sagen, da können wir noch spezifischer jetzt draufgehen und sagen was sind denn unsere Themen?

00:18:05: Weil wir haben ja zum Glück nichts zu verkaufen.

00:18:07: Also wir haben Flächen natürlich aber am Ende des Tages geht es ja darum jetzt zu schärfen.

00:18:13: wie machen wir uns das noch weiter zur Nutzung.

00:18:16: Da stehen wir jetzt gerade und da sind wir auch im Team jetzt nochmal in eine neue Ausrichtung und überlegen wer welche Rollen übernimmt.

00:18:22: Und es wird ein spannendes Jahr!

00:18:24: Aber strategisch sehr sinnvoll finde ich.

00:18:26: also kann ich nur applaudieren weil Ihr habt jetzt erstmal geschaut, was passiert?

00:18:30: Was kommt so zahlenmäßig dabei raus.

00:18:31: Was können wir überhaupt erzeugen?

00:18:33: und jetzt ist der nächste Schritt insgesamt die Zielsetzung der Wirtschaftsförderung.

00:18:37: boh rum und dann aber auch zu schauen wie können wir unsere Kraft an den richtigen Punkten einsetzen.

00:18:41: also würde ich das jetzt mal interpretieren

00:18:43: ja genau so ist es

00:18:45: richtig gut.

00:18:46: aber erzählt trotzdem mal also von den Zahlen weg.

00:18:48: was waren so ein Anführungsstrichen?

00:18:50: Nebeneffekte also Informationsversorgungen ist ein kulturelles Thema.

00:18:54: habt ihr dadurch eine andere Markenwahrnehmung?

00:18:56: also hast du da schon mal tiefer reingeschaut Was denn jetzt über diese Zahlen hinaus dadurch entstanden ist?

00:19:02: Also es ist auf jeden Fall so bekannt geworden, dass viele andere nicht nur Bochumer Unternehmen auch Wirtschaftsförderungen aus der Region auf uns aufmerksam geworden sind und auch Nachfragen.

00:19:16: Kannst du mal beraten oder könnt ihr mal sagen wie funktioniert denn das überhaupt?

00:19:20: Wie macht man das?

00:19:21: Und das ist auf einen Fall ein großer Esset, der entstanden is'.

00:19:25: Da kommt sehr viel Nachfrage.

00:19:27: was ich immer ganz gerne sage ist... Ich kann euch jetzt nicht in der Stunde erklären, wie man das macht und dann funktioniert es bei euch auch.

00:19:32: Dafür gibt's sehr viele sehr gute Corporate Influencer-Programm Berater und Beraterinnen die das fantastisch machen und die auf jeden Fall ihren Job verdienen.

00:19:42: also das funktioniert so nicht.

00:19:43: aber dass ist ein sehr großer Effekt ne?

00:19:45: Dass die Leute auf uns aufmerksam werden, auf uns zukommen und natürlich auch entsprechend über unsere Projekte.

00:19:50: Ach Mensch ich wusste ja gar nicht!

00:19:52: Mark五zig sieben das große Quartiersfest diese unfassbare Success Story von der Flächen Entwicklungen vom alten Opelgebäude.

00:20:00: Das ist was, das können wir über die Personen sehr gut transportieren weil für Leute die jetzt nicht sich jeden Tag mit Corporate Influencing auseinandersetzen Menschen folgen Menschen und nicht unternehmen.

00:20:12: Für Leute die sich jeden tag damit auseinander setzen, die könnt es wahrscheinlich nicht mehr hören, weil's den aus dem Ohr ankommt.

00:20:16: aber es ist einfach nach wie vor so.

00:20:18: Da bin ich komplett bei dir und jetzt gerade noch mal während ich dir gelauscht habe das so ein bisschen weiter gedacht weil du hast es eben eigentlich schon rechtlich gesagt ihr verscherbelt keine Produkte oder sowas sondern.

00:20:27: Das hat eine ganz grund andere Zielsetzung.

00:20:30: Du kannst nicht sagen wir haben Zeit für dieses Programm gestartet haben tausend mehr Produkte verkauft.

00:20:34: das ist ja gar nicht der Punkt sondern, Es geht ganz stark auch auf Aufmerksamkeit Wirksamkeit wirkungen die ihr als Wirtschaftsförderung freisetzt.

00:20:43: Ehrlich gesagt, ich finde es auch einen guten Kniff.

00:20:45: Ich habe jetzt gerade mal so zurückgedacht... Also das ist ja total gemein in allen Wirtschaftsförderungen in dieser Republik und auf dieser Welt gegenüber.

00:20:51: aber manchmal denke ich mir so die schwimmen so in ihrer eigenen Suppe und so viel Wirksamkeit spürt man gar nicht.

00:20:56: Aber das ist eigentlich wenn ich jetzt nochmal darüber nachdenke genau dass was damit ja total gut erzeugt wird.

00:21:01: Ich glaube das funktioniert aber nur weil wir wirklich sehr viele sehr gute Angebote haben und weil wir ganz genau zuhören was die Leute brauchen.

00:21:09: Und ich könnte jetzt nicht irgendeinen generischen Scheiß mit ChatGPT schreiben, das würden die Leute verstehen und sofort checken.

00:21:16: Das würde nicht funktionieren!

00:21:17: Also aus meiner Sicht ist der Erfolg auch ein Teil davon dass wir einfach darüber berichten weil wir wirklich gute Sachen machen und haben.

00:21:24: Du und ich habt es ja auch gespürt also du warst ja Feuer und Flamme als wir da zum ersten Mal in Ruhe drüber sprechen konnten über das Programm.

00:21:30: Ich glaube dir das total.

00:21:32: nochmal so.

00:21:32: eine Frage die muss natürlich von mir kommen Verheiratet ihr oder kombiniert ihr das Projekt auch irgendwie mit dem Thema Employer Branding, also auch wie die Wirtschaftsförderung Bochum als Arbeitgeber wahrgenommen wird.

00:21:43: Kamen da vielleicht auch schon Leute, die gesagt haben boah ich finde es so cool!

00:21:46: Ich liebe euer LinkedIn Game.

00:21:48: kann ich bei euch anfangen zu arbeiten?

00:21:49: Also gab's sowas jetzt sehr vereinfacht gesagt auch schon mal

00:21:52: Also das ist mir jetzt zumindest noch nicht

00:21:54: vorzukommen,

00:21:54: aber es gab andersrum eine Kollegin die angefangen hat und gesagt halt ich folge euch auf LinkedIn.

00:21:59: Und ich möchte unbedingt Teil der Bo-Fluencer werden!

00:22:01: Ich finde das cool was immer.

00:22:03: Das gab's schon und ansonsten... Ich habe zwei Reihen.

00:22:07: tatsächlich.

00:22:08: zum einen ist ne Kollegin auf mich zu gekommen und sagte boah wir haben auch super coole Themen und nur weil wenn ich darüber schreiben können oder wollen oder wie auch immer ist es irgendwie total schade, dass keiner davon erfährt oder so.

00:22:20: Und daraus habe ich eine Reihe gemacht die nennt sich KollegInnen, die einen super Job bei uns machen ohne Bohrfluencer sein zu wollen und das ist ganz nett weil mir das auch total wichtig ist.

00:22:31: wir sind nicht nur weil wir darüber schreiben was wir machen besser als die anderen Kollegen.

00:22:35: Das ist nicht der Fall!

00:22:36: Und das muss einmal ganz klar auch so kommuniziert werden.

00:22:39: Wir haben uns dafür entschieden und es ist ein zusätzlicher Mehraufwand den ich auch wirklich nicht runter reden möchte Und gleichzeitig soll das natürlich die Kolleginnen, die es nicht machen, nicht demotivieren.

00:22:50: Dementsprechend habe ich diese Reihe gestartet und das funktioniert auch echt ganz gut!

00:22:54: Also das funktioniert auf wirklich intern wie extern sehr gut.

00:22:57: Wie wir ja wissen fängt Employer Branding innen an und da ist tatsächlich auch etwas entstanden.

00:23:04: Wir haben uns als Ziel zu Beginn des Jahres, im Jahr zum Jahr für den Bofluencer gesetzt, die Unternehmenswerte über Videos rauszuspielen Und da haben wir ganz viel und ganz lange darüber gesprochen, wie wir das am besten machen.

00:23:17: Ursprünglich ist es schon ein bisschen eher sogar entstanden die Idee nämlich als der Videofit gerade so rauskam dann gesagt Boah, da springen wir mit auf, da machen wir mit!

00:23:25: Dann haben wir sehr lange sehr viel darüber geredet wer was wie machen kann und soll.

00:23:31: und an dieser Stelle ist mir auch noch mal wichtig zu sagen Wir sind organisch gewachsen ohne viel Budget und dementsprechend war auch dass keine Option da jetzt viel Geld für eine Videoproduktion zu investieren und es hat dazu geführt wir uns nicht so hundertprozentig einig geworden sind und ich dann gesagt habe, weißt du was?

00:23:45: Bevor wir es gar nicht machen laufe ich jetzt einfach mit meiner Kamera das Haus und unseren wundervollen Werkstudentinnen die mich da unterstützen.

00:23:53: Und wir fragen einfach mal nach, was haltet ihr denn von unseren Werten?

00:23:56: Und damit habe ich mir am Anfang nicht unbedingt Freunde gemacht muss ich dir ganz ehrlich sagen weil Thema Mut und Vertrauen ist natürlich gut und wichtig und richtig.

00:24:03: aber da riskiert man natürlich auch mal eine Meinung zu hören, die vielleicht nicht diejenige ist, die man so hören möchte.

00:24:10: Und das finde ich eine großartige Entscheidung von der Geschäftsführung zu sagen, wir machen das.

00:24:15: Wir lassen euch das machen!

00:24:17: Wir lassen die Leute reden und ihre Meinung dazu

00:24:19: sagen.".

00:24:20: Also da hast du jetzt wieder ganz viele Knöpfe bei mir gedrückt.

00:24:22: Das eine ist natürlich dieses Thema Vertrauen und doch halt einfach mal zu machen... Das nächste ist, habe ich auch schon tausendmal in Vorträgen gesagt die Zeiten sind vorbei wo man den Löwen durch einen brennenden Feuerring springen lassen muss.

00:24:33: In einer hollywoodartigen Produktion sondern da geht's einfach auch darum mal handwerklich das einfach mal zu machen weil es sich ja auch so anfühlt und so aussieht und deswegen finde ich das total legitim und dass das so gut funktioniert hat ist umso besser.

00:24:45: Ich will mir nochmal kurz auf ein anderen Punkt den du vorhin im Lebensatz gesagt hast nur weil Kolleginnen und Kollegen keine Lust haben selber zu Influenzen heißt es ja nicht, dass deren Arbeit weniger wert ist.

00:24:56: und ein super cleverer Kniff das dann trotzdem, dass ihr euer Programm als Vehikel genutzt habt dafür, das auch nach außen zu stellen.

00:25:03: Weil um jetzt wieder die Wirtschaftsförderung da draußen zu meinen Freunden zu machen, glaube ich passiert einfach so viel was weder man intern vielleicht oder auch geschweige denn extern die Menschen überhaupt mitbekommen also was die Wirtschaftschörderungen teilweise in den Städten jedes Jahr vor die Tür stellen also im positiven Sinne und rausbringen.

00:25:21: Ich möchte jetzt auch noch mal wichtigerweise dazu sagen, dass wir natürlich viel über unseren Unternehmenskanal rausgeben.

00:25:26: Also da wird schon viel berichtet aber das ist eine andere Art von Informationsweitergabe.

00:25:31: Wir ergänzen die wichtigen Informationen, die über den Hauptkanal geteilt werden.

00:25:35: Aber ja sehe ich wie du.

00:25:37: Gab's denn... Wenn du mal über die ganzen Monate hinweg schaust, Posts, Momente, Reaktionen wo ihr vielleicht einerseits gemerkt habt.

00:25:44: Wow!

00:25:45: Jetzt hat es richtig gezündet jetzt geht's hier ab.

00:25:47: oder gab es auch Situationen wo ihr gedacht habt das ist in die falsche Richtung gegangen?

00:25:53: Also in die Falsche Richtung kann aus meiner Sicht gar nichts gehen weil jeder der über seinen Job bei uns berichtet und schreibt ist erstmal per se gut.

00:26:01: Wir haben noch nie ein Shitstorm also ich klopfe mir dreimal auf Holz bekommen oder irgendwas dass es noch nicht passiert.

00:26:06: Also wir freuen uns natürlich auch total über gut laufende Postings.

00:26:10: Wir hatten eine Kollegin, die hat so ein bisschen fast nebenbei über die Schwammstadt Bochum gesprochen.

00:26:15: da hatten sich viele gewundert warum wir jetzt plötzlich auf einer bestimmten Straße so Schächte haben die irgendwie aussehen als wäre da irgendwie noch nicht fertig in Baum gepflanzt oder irgendwas.

00:26:25: Da hatte sie einmal was zum Thema Nachhaltigkeit und Schwamm statt erklärt Und das Posting ist durch die Deckel gegangen.

00:26:31: Also ich würde jetzt nicht so weit gehen, dass ich sage es ist viral gegangen aber das waren glaube ich zwanzig tausend Impressions und das ist für unsere Verhältnisse schon sehr viel für ein einziges Posting.

00:26:42: Und da habe ich gedacht das ist auch interessant weil die Message war ja eigentlich eine Information.

00:26:48: in der Regel funktionieren persönliche Geschichten bisschen besser als irgendwelche Infos weiterzugeben.

00:26:53: Aber ich glaube, sie hatte das einfach sehr gut kombiniert und ich glaube viele Bochumer haben sich wirklich gefragt was das ist?

00:26:59: Und das war eine sehr schöne Antwort darauf!

00:27:01: Genau...

00:27:01: Aber ich schreibe mir jetzt gerade parallel das auch nochmal auf den Zettel weil es nämlich ein total geiler Cliffhanger.

00:27:06: die Schwammstadt Bochum finde ich richtig gut.

00:27:09: und ja manchmal sind's die Post wo man denkt das ist jetzt nur mal so nebenher geschrieben und das sind aber dann auch die die durch die Decke geht wenn wir nochmal kurz den Blick zum Abschluss nach vorne richten.

00:27:19: Annika Was sind die Ziele, die ihr euch in den Jahr ist?

00:27:23: Wichtig ist mir glaube ich einfach das langfristig der Wirtschaftsstandort Bochum so wahrgenommen wird dass wir nicht laut sein müssen um relevant zu sein.

00:27:31: Dass wenn Ort sind mit starken Arbeitgeberinnen und klugen Köpfen insbesondere im Bereich Cyber Security und Smart Health übrigens, dass man schafft diese Themen wirklich sehr sehr stark sind noch besser effizienter und sichtbarer nach außen zu bringen

00:27:47: Das finde ich ein ganz wundervolles Ziel.

00:27:49: anika muss ich ganze ehrlich sagen und du ich fand das super gut.

00:27:52: also erstmal mit welcher Entspanntheit über dieses Projekt sprichst.

00:27:55: Und was ihr auf der anderen Seite aber auch schon an Erkenntnissen und gerade auch an Zahlen vorweisen könnt, finde ich wahnsinnig beeindruckend.

00:28:01: Also Annika ganz vielen Dank für deine Zeit und dass du bei uns zu Gast gewesen bist.

00:28:06: wie immer möchte ich mich natürlich auch bei unseren Zuhörerinnen und Zuhörend fürs Einschalten bedanken.

00:28:11: bleibt optimistisch bis zum nächsten Mal Anika dir alles Gute Bis bald.

00:28:17: Vielen Dank, Markus.

00:28:18: Mach's gut!

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